EuroJackpot Ratgeber – Regeln, Ziehungen, Mythen
EuroJackpot einfach erklärt: Kosten pro Tipp, Ziehung und Annahmeschluss, Jackpot-Regeln, Gewinnverteilung und wie die Gewinnchancen berechnet werden – mit Quellen.
Wie funktioniert EuroJackpot?
Du kreuzt in einem Tippfeld 5 Zahlen aus 50 und 2 Eurozahlen aus 12 an. Gezogen werden ebenfalls 5 Zahlen und 2 Eurozahlen. Es gibt 12 Gewinnklassen: die niedrigste (Klasse 12) sind 2 Richtige plus 1 Eurozahl, die höchste – der Jackpot in Klasse 1 – sind 5 Richtige plus beide Eurozahlen. Mitspielen darf man ab 18 Jahren.
Was kostet ein Tipp?
Ein Tippfeld kostet 2 € pro Ziehung. Dazu kommt pro Spielschein eine Bearbeitungsgebühr der Lottogesellschaft deines Bundeslandes; wie hoch sie ist, legt die jeweilige Gesellschaft fest. Je nach Bundesland passen 8 bis 15 Tippfelder auf einen Spielschein. Zahloo verkauft keine Tipps – gespielt wird in einer Annahmestelle oder im offiziellen Online-Angebot deiner Landeslotteriegesellschaft.
In welchen Ländern wird EuroJackpot gespielt?
In 19 Ländern: Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.
Wann wird gezogen – und bis wann kann ich spielen?
Gezogen wird jeden Dienstag- und Freitagabend in Helsinki (Finnland), unter polizeilicher und notarieller Aufsicht. Den Annahmeschluss legt deine Landeslotteriegesellschaft fest. Er liegt am Ziehungstag am frühen Abend und kann sich je nach Bundesland sowie zwischen Annahmestelle und Online-Tipp unterscheiden. Prüfe die genaue Uhrzeit deshalb bei dem zugelassenen Anbieter, bei dem du spielst.
Wie hoch kann der Jackpot werden?
In Gewinnklasse 1 liegen bei jeder Ziehung mindestens 10 und höchstens 120 Millionen Euro. Wird der Jackpot nicht geknackt, wächst er bis zur nächsten Ziehung – aber nie über 120 Millionen Euro. Was darüber hinausgeht, wird der Gewinnklasse 2 (5 Richtige + 1 Eurozahl) zugeschlagen; auch sie ist auf 120 Millionen Euro begrenzt. Eine Zwangsausschüttung gibt es nicht.
Wie werden die Gewinne verteilt?
Das geschieht in drei Schritten:
- Von allen Spieleinsätzen werden grundsätzlich 50 % als Gewinne ausgeschüttet.
- Diese Gewinnsumme wird nach festen Prozentsätzen auf die Gewinnklassen verteilt – zum Beispiel 36 % auf Klasse 1 (Jackpot) und 20,3 % auf Klasse 12 (2 Richtige + 1 Eurozahl). 9 % fließen in einen Boosterfonds, der unter anderem die Mindestsumme von 10 Millionen Euro im Jackpot sichert.
- Innerhalb einer Gewinnklasse wird der Betrag zu gleichen Teilen auf alle Gewinner dieser Ziehung aufgeteilt.
Die Prozentsätze legen also fest, wie viel Geld eine Klasse insgesamt erhält – wie viel du bekommst, hängt zusätzlich davon ab, wie viele andere in derselben Klasse gewonnen haben. Wer in einer höheren Klasse gewinnt, erhält dafür nicht zusätzlich den Gewinn der niedrigeren Klassen.
Wie werden die Gewinnchancen berechnet?
Für die 5 Zahlen gibt es 2.118.760 mögliche Kombinationen, für die 2 Eurozahlen 66 – zusammen 139.838.160. Für jede Gewinnklasse zählt man, wie viele davon genau die geforderten Treffer haben.
Beispiel Gewinnklasse 9 (3 Richtige + 1 Eurozahl): 10 Möglichkeiten, 3 der 5 Gewinnzahlen zu treffen, × 990 Möglichkeiten für die 2 übrigen Zahlen aus den 45 nicht gezogenen, × 2 Möglichkeiten, eine der beiden Eurozahlen zu treffen, × 10 Möglichkeiten für die andere Eurozahl aus den 10 nicht gezogenen = 198.000 Kombinationen. 139.838.160 ÷ 198.000 ≈ 706 – die Chance auf Gewinnklasse 9 liegt also bei 1 zu 706.
Auf irgendeinen Gewinn liegt die Chance bei etwa 1 zu 32. Alle 12 Gewinnklassen findest du auf der Seite Gewinnchancen.
Statistik, Wahrscheinlichkeit, Vorhersage – was ist der Unterschied?
Die Wahrscheinlichkeit ist mathematisch festgelegt: Jede Zahl von 1 bis 50 wird in jeder Ziehung mit 10 % Wahrscheinlichkeit gezogen (5 von 50), jede Eurozahl mit rund 16,7 % (2 von 12) – egal, was vorher kam.
Die Statistik beschreibt, was in vergangenen Ziehungen tatsächlich passiert ist, zum Beispiel wie oft eine Zahl gezogen wurde. Dass manche Zahlen öfter kamen als andere, ist normaler Zufall.
Eine Vorhersage lässt sich daraus nicht ableiten, denn die Ziehungen hängen nicht voneinander ab. Eine Zahl, die lange nicht kam, ist nicht „fällig“, und eine häufige Zahl ist nicht „heiß“.
Was bringt dann eine kluge Zahlenwahl?
Viele Menschen spielen Geburtstage (1–31), Reihen oder Muster. Wer solche Kombinationen meidet, muss einen Gewinn seltener mit anderen teilen. Die Gewinnchance selbst bleibt gleich.
Was ist Zahloo?
Zahloo ist ein unabhängiges Statistik- und Zahlen-Werkzeug: Statistik aller Ziehungen seit 2012, ein Tipp-Generator, gespeicherte Tipps mit automatischer Gewinnprüfung und ein Strategie-Labor. Zahloo ist kein Lotterieveranstalter und verkauft keine Lose.
Quellen
- LOTTO.de – Eurojackpot Spielregeln
- LOTTO.de – Eurojackpot Gewinnwahrscheinlichkeit
- Teilnahmebedingungen für die Lotterie Eurojackpot vom 21. Februar 2025 (Lotto Hessen, PDF)
Stand: 25.10.2026. Verbindlich sind allein die Teilnahmebedingungen deiner Landeslotteriegesellschaft.
Mehr als nur Zahlen
In Zahloo siehst du die vollständige Statistik aller Ziehungen seit 2012, erstellst gut verteilte Tipps und deine Tipps werden nach jeder Ziehung automatisch geprüft.
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